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Sanddorn - die Zitrone des Nordens
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Der Sanddorn ist eigentlich eine Wildfrucht, auch Weidendorn genannt und gehört zu der Familie der Ölweidengewächse. Den Sanddorn erkennt man an seiner strauchförmigen Wuchsform und den silbriggrauen schmalen weidenartigen Blättern. Ca. im April bis Mai werden die kleinen gelblichen Blüten sichtbar, später von August bis Anfang Dezember entwickeln sich dann die ovalen, orangeroten bis gelben Beeren. Der Strauch kommt an den Küsten Europas von der Ostsee – bis zum Mittelmeer, an Flussufern, besonders am Rhein, aber auch im nördlichen Asien. Aufgrund der hervorragenden Eignung, undurchdringliche Hecken und Zäune zu bilden, wird er an den Seeküsten besonders zur Bindung des Flugsandes und der Sanddünen eingesetzt. Von Ende August bis Mitte September erfolgt die Sanddornernte. Dabei ist ganz entscheidend den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen, um einer Buttersäuregärung, die die Beeren ungenießbar macht, vorzubeugen. |
Die Sanddornbeeren sind ein regelrechtes Vitaminwunder, denn sie enthalten siebenmal mehr Vitamin C als Zitronen. So stärkt das Vitamin C das Immunsystem, kurbelt den Stoffwechsel an, mit verantwortlich für die Neubildung von Bindegewebe, Knochen und Zähne. Außerdem enthalten die Beeren einen hohen Gehalt auch an weiteren lebenswichtigen Vitaminen wie A, B1, B2, B3, B9, E, K, F, P. Produkte des Sanddorns:
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